Sekundenkleber

Wohl jeder kennt den Satz "Sekundenkleber ist der beste Freund des Fossiliensammlers". Dies trifft uneingeschränkt zu – wohl ein jeder Sammler hat eine Flasche Sekundenkleber im Rucksack. Denn schon im Gelände hilft er, zerbrochene Fossilien zu kitten, Risse zu stabilisieren, erodierte Teile zu verfestigen und und und... Natürlich kommt Sekundenkleber auch in der Präparations-Werkstatt zum Einsatz, wenn es darum geht, passgenau auch kleinste Bruchstücke wieder an ihrem originalen Platz zu fixieren.

Dünnflüssige (niedrigviskose) Kleber werden besonders gern verwendet, um Risse zu kitten, die noch nicht zu einem Bruch geführt haben. Dabei lässt man den Kleber einfach in den Riss laufen und dann aushärten. Luft- und Gesteinsfeuchtigkeit fördern dabei die Aushärtung, auch das Einbringen von Feuchtigkeit durch die Atemluft wird gern praktiziert. Ist ein Fossil schon gebrochen, ist es oft sinnvoll, die Bruchstücke ohne Aufbringen von Kleber auf die Bruchflächen zusammenzufügen und dann den dünnflüssigen Kleber einfach in den Spalt laufen zu lassen. Dies sorgt dafür, dass keine kleinen Gesteinssplitter die Passgenauigkeit der Klebung verschlechtern.

Hochviskose Kleber tropfen nicht und sind geeignet, größere Flächen zu kleben. Sie kommen auch bei saugfähigen Gesteinen zum Einsatz, die einen dünnflüssigen Kleber einfach aufsaugen würden.

Aktivator-Spray beschleunigt die Aushärtung von Sekundenklebern auf Cyanacrylat (CA)-Basis. Besonders bei niedrigen Temperaturen oder bei schwierigen Klebungen ist der Einsatz dieses Mittels zu empfehlen.

HAUFWERK Sekundenkleber (niedrigviskos) – 20 g
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HAUFWERK Sekundenkleber (niedrigviskos) – 50 g
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Marston-Domsel MD GLUE plus 405 (hochviskos) – 20 g
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Aktivator für Sekundenkleber – 150 ml
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